Was sagt die Bibel darüber?

Das neue Jahrhundert der Religionen, so der Titel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) vom 27.10.2019. Nun, offenbar scheint zu Beginn des 3. Jahrtausends, Religiosität und die damit verbundene Nachfrage nach Spiritualität wieder zunehmend in Mode gekommen zu sein – Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Menschheit mit Ende der Französischen Revolution wieder einmal mit „Wahrheiten“ und „Erkenntnissen“ beglückt wurde, die ja angeblich beweisen sollten, dass es in Wirklichkeit gar keinen Gott gäbe.

Zu jener Zeit wurde der Schöpfungslehre ein radikaler Humanismus als neues Paradigma entgegengesetzt. Richtungsweisende Doktrinen waren fortan Evolutionstheorie, Atheismus, Marxismus, Kommunismus, die Theorien der Psychoanalyse etc. sowie der gottferne philosophische Naturalismus mit seiner Reduktion auf Rationalismus und Materialismus. Spätestens nach den beiden verheerenden Weltkriegen war offensichtlich geworden, dass der Mensch abermals von der führenden, dominierenden Elite aus Wirtschaft, Politik und Religion in ein geistliches Vakuum manövriert wurde. Dabei wurde er auf der Suche nach Antworten auf grundlegende Fragen über den Sinn des Lebens weitgehend im Stich gelassen. Mittlerweile wuchsen jedoch zahlreiche christlich geprägte neue und freie Religions- und Splittergruppen aus den Erweckungs- und Heiligungsbewegungen des 19. Jahrhunderts heran. Nahezu zeitgleich kamen die ersten neuzeitlichen esoterisch okkulten Strömungen auf und in den 70iger-Jahren gesellte sich insbesondere in den westlichen Ländern der fernöstliche Mystizismus (Yoga, Buddhismus, Hinduismus…) und die sogenannte „New Age“-Bewegung hinzu.

Der Jahrmarkt an Religions- und Glaubensrichtungen ist also gegenwärtig ziemlich unüberschaubar geworden. Man schätzt die Anzahl auf mehrere tausend. Die fünf großen Religionen werden weithin in die Gruppen Christenheit, Muslime, Hindus, Buddhisten und Anhänger diverser Volksreligionen aufgesplittet. Kaum zu glauben, aber dennoch Realität. Am Ende dieser Weltzeit sollen alle Religionssysteme ökumenisch unter einem Dach vereint werden (Synkretismus). Hier offenbart sich trotz aller Differenzen in Lehren, Anschauungen, kultischen Handlungen und Riten der dahintersteckende gemeinsame Geist, nämlich Satan der Widersacher, auch Teufel genannt, der mit seinen gefallenen Engeln (Dämonen) den ganzen Erdkreis verführt (Vergl. Offb 12,9). 

Aus der Heiligen Schrift, dem Offenbarungswort Gottes, entnehmen wir, dass der Mensch seit dem verhängnisvollen Sündenfall von Gott getrennt ist. Mit der Lüge Satans „Ihr werdet sein wie Gott“ (1.Mo 3,5) nahm die Selbstvergottung des Menschen ihren Anfang. Sie zeigte sich alsbald durch offene Rebellion gegen Gottes Gebote, wodurch der fortschreitende geistliche und moralische Niedergang nicht mehr aufzuhalten war. Götzenkulte (Anbetung von Dämonen in Form von gegossenen Göttern) und Rituale verbreiteten sich über die Geschichte hinweg rasant und vielschichtig. Das Großreich Babylon war eines der Zentren des Götzenkults, dessen Praktiken nachweislich in zahlreichen gegenwärtigen Religionssystemen zu finden sind (z.B. in Riten der Röm. Kath. Kirche, Quelle: Von Babylon nach Rom/Orig. The Two Babylons, Alexander Hislop, CLV 2002). 
Gott richtete jedoch von Anfang an den Heilsweg für den in Sünde gefallenen Menschen ein – zunächst über Israel, das sich Gott aufgrund des Bundes mit dem getreuen Abraham (Linie Abraham > Isaak > Jakob = Israel) als Eigentumsvolk erwählt hat. Jedoch erlangte der Heilsweg erst durch das Erlösungswerk seines Sohnes Jesus Christus die vollkommene Erfüllung, womit nunmehr auch den Heidenvölkern Errettung ermöglicht werden sollte.

Als „Wurzel“ des Heilsweges stand Israel unter Gottes Heiligen Geboten, d. h. Abgötterei und Götzenkult waren per Gesetz strengstens verboten (2.Mo 20,3). Jegliche Missachtung wurde drastisch sanktioniert und brachte Gottes Unheil mit sich, entweder für den Einzelnen oder für das gesamte Volk. Daher wurde Israel geboten, sich rigoros von den umliegenden heidnischen Völkern und ihren religiösen, okkulten Praktiken abzusondern. Im dritten Buch Mose lesen wir ausdrücklich: Ihr sollt euch nicht an die Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen, denn ich, der Herr, bin euer Gott (3.Mo 19,4). Weiters waren Wahrsagerei, Geisterbefragung, Zeichendeuterei, Beschwörung, Tätowierung und Zauberei ebenso strikt verboten (3.Mo 19,26, 3.Mo 19,28, 3.Mo 19,31, 5.Mo 18,10).

Will man demnach das Thema Irrglauben behandeln, so ist die Beleuchtung kultur- und religionsgeschichtlicher Hintergründe und Zusammenhänge unumgänglich, was hier lediglich skizzenhaft angedeutet werden kann, um den hierfür vorgesehenen Rahmen nicht zu sprengen. Fest steht jedoch, dass hinter all den verbreiteten Irrglauben – sei es nun in Form von heidnischen Religionen und eindeutigem Okkultismus oder christlich geprägten Gruppen/Sekten mit eingepflegten antibiblischen Irrlehren – der Vater der Lüge, nämlich der in Sünde gefallene Engelsfürst Satan, der den ganzen Erdkreis verführt – steckt (Vergl. Joh 8,44, Offb 12,9). Ja, selbst der weitverbreitete Irrtum, dass alle Religionen irgendwie zu Gott und somit zum Heil führen würden (z.B. Lehre der Allversöhnung), ist biblisch nicht haltbar. Unzweideutig vermittelt uns die Heilige Schrift, dass nur ein einziger, nämlich der von Gott vorgegebene Weg in und durch Jesus Christus, zum Heil und zum Ewigen Leben führt (Mat 7,14). Tatsache ist allerdings, dass im Hier und Jetzt ein gigantisches weitverzweigtes religiöses Lügenkonstrukt gegen die Göttliche Wahrheit in Stellung gebracht ist.

An dieser Stelle erhebt sich nun die Frage: Was will Satan, der Vater der Lüge, eigentlich mit seinen Lügen erreichen? Nachfolgend die wesentlichen biblisch begründeten Kernpunkte:

Was Satan durch Irrglauben und Irrlehren bezwecken will

Gezielte Irreführung ist im Prinzip zweckgebundene Täuschungsabsicht. Sie basiert stets auf Lüge und folgt daher dem Geist des Irrtums anstatt dem göttlichen Geist der Wahrheit (Vergl. 1.Joh 4,6). Weil sich Irreführer nicht unter das Wort Gottes begeben, machen sie sich zu blinden Blindenleitern (Mat 15,14). Ihnen fehlt das lenkende geistliche Korrektiv, das sie vor Abwegen bewahren würde.    

Hebräer 4, 12-13

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. 13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.

Damit aber Irreführer als solche nicht durchschaut werden, bedienen sie sich verschiedener manipulativer Mittel, Techniken, Betrugsmanöver und Strategien, die als Überzeugungs- und Druckmittel eingesetzt werden (z.B. Angst, Heilsversprechen, Zukunftsperspektiven etc.). Dem Getäuschten werden dann Vorteile oder Erleichterungen in Aussicht gestellt und suggeriert, sofern er sich fügt und/oder dienstbar macht. Oftmals wird das vermeintlich Gute, Attraktive oder Einleuchtende besonders in den Vordergrund gestellt. Dabei setzt man auch gerne auf einen (konstruierten) Mangel und etwaige Notsituationen, um nachfragewirksam Bedürfnisse zu erwecken und vorgebliche „Lösungen“ anbieten zu können.  Hierbei wird nicht selten ein enormer Aufwand betrieben, um größtmögliche Wirkung zu erzielen. Heute ist nahezu unser gesamtes multimediales Lebensumfeld in irgendeiner Weise von derartigen oder ähnlich irreführenden und manipulativen Botschaften durchwachsen. Die Facetten sind freilich vielschichtig und die Grenzen zwischen Lüge, Halbwahrheit und Wahrheit werden gerne verwischt. Denken wir nur an zahlreiche Beispiele aus Politik, Kunst, Medien, Wirtschaft und Religion und so weiter. Letztlich geht es um die Bindung des Menschen an Ideen, Ideologien, Paradigmen, Philosophien, Produkte, Marken usw. und um maximalen Einfluss zu erzielen.  

Das groß angelegte Lügenkonstrukt steht also diametral zur Wahrheit. Es ist ein satanisches Blendwerk mit zahllosen verschiedenen verführerischen Irrlichtern. Im Neuen Testament nimmt die eindringliche Warnung vor Irrlehren, falschen Propheten, falschen Aposteln, irreführenden Geistern, Lehren der Dämonen, Lügenrednern und falschen Evangelien einen besonders großen Raum ein. Auffällig dabei ist, dass bereits die Apostel mit einströmenden Irrlehren und sich einschleichenden falschen Propheten in die jungen Gemeinden zu kämpfen hatten. Vergleicht man jedoch das damalige polit-religiöse und kulturelle Lebensumfeld mit der gegenwärtigen Gesamtkultur, so werden bemerkenswerte Parallelen ersichtlich. So ist heute wie damals eine breite Durchmischung verschiedener Kulturen, Ethnien, Traditionen und Religionen zur Lebensrealität geworden. Der lange Zeit politisch befeuerte und geförderte Multikulturalismus zeigt nun offensichtlich Wirkung. Damit jedoch das hiermit verbundene schwelende Konfliktpotenzial zwischen den Kulturen nicht zum Überlaufen gebracht wird, fordern Politik und Religionen permanent unreflektierte Toleranz von den Bevölkerungen ein. Es liegt auf der Hand, dass hierdurch auch die christliche Gemeinde beeinflusst und bedrängt wird, nämlich die gesunde apostolische Lehre den sich stets wandelnden Rahmenbedingungen anzupassen. Die Heilige Schrift hingegen mahnt zur kompromisslosen Bewahrung des Wortes Gottes. Ja, mehr noch, sie fordert die Gläubigen dazu auf, die Göttliche Wahrheit unermüdlich zu verkündigen und zu verteidigen. Wenn der Herr Jesus Christus vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer warnt, dann weist er ja explizit auf deren Irrlehren hin, die schlichtweg diametral zur Göttlichen Wahrheit stehen. Sie sind Lügen, die heimtückisch in die Lehre eingerührt werden (Vergl. Matt 16,5-12). Das gleiche gilt selbstverständlich und ausnahmslos für alle heidnischen Irrlehren. 

Johannes 8,51
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit!

Wenn also Irrlehren – seien es nun heidnische Kulte, Riten, Philosophien, Ideologien, politische Paradigmen und/oder anderweitige Ideen – in eine christliche Gemeinde Einzug finden, dann befindet sie sich bereits auf dem Abweg und ist, sofern nicht rigoros eingelenkt wird, ernsthaft gefährdet, komplett abzudriften. Dann hat sie den Weg Gottes und somit sein Wort, das schärfer als jedes zweischneidige Schwert ist, missachtet.  

Hebräer 4,12-13
Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.

Bedauerlicherweise wird am Ende dieser Weltzeit die Missachtung des Wortes Gottes innerhalb der Christenheit rasant zunehmen und ein enormer Glaubensabfall durch Verführung und Irrlehre stattfinden. Dieser wird die bewußte Abkehr (gr. apostasia) von Jesus Christus, dem Sohn Gottes und Erlöser, nach sich ziehen (Vergl. 2.Thes 2,3). Schlussendlich wird sich der „Antichrist“ (Anstatt-Christus oder zu Neudeutsch Fake-Christus) als Höhepunkt der satanischen Selbstvergottung und allen Irrglaubens aus der abgefallenen Christenheit erheben (1. Joh 2, 18-19). 

Einige Bibelstellen, die vor Irrlehren und ihre Auswirkungen warnen:

Falsche Apostel

Der Apostel Paulus warnt die Gemeinde in Korinth vor falschen Aposteln, die sich als betrügerische Arbeiter erweisen, sich als Diener der Gerechtigkeit verkleiden und einen anderen Jesus und ein anderes Evangelium verkündigen. Diese folgen in Wahrheit dem Geist Satans, der sich gerne als Engel des Lichts verkleidet, um die Menschen in die Irre zu führen. Ihr Ende aber wird ihren Werken entsprechend sein.

2.Korinther 11,13-14
Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden. 14 Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.

Lügenredner, Lehren der Dämonen

Im ersten Timotheus-Brief wird uns unverhohlen dargelegt, dass in späteren Zeiten viele vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden, wobei die Heuchelei von Lügenrednern besonders hervorgehoben wird. In ihrer Abgehobenheit stellen sie sich über Gottes Wort und stellen Menschgebote bzw. Menschenverbote auf.

1.Timotheus 4,1-3
Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden 2 durch die Heuchelei [Verstellungskunst] von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind. 3 Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen…

Der Wahrheit abgewandt

Der Apostel Paulus verweist explizit auf die mit Gewissheit kommende Zeit, in der sich Irrgläubige Lehrer nach ihren eigenen Lüsten beschaffen und sich schließlich von der Wahrheit abwenden werden. Für diese wird die gesunde apostolische Lehre unerträglich sein.

2.Timotheus 4, 3-4
Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben;4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.

Falsche Propheten, falsche Lehrer, Sekten

In seinem zweiten Brief stellt der Apostel Petrus die Analogie zu den falschen Propheten unter dem Volk Israel her. Zudem werden falsche Lehrer aufkommen, die heimlich verderbliche Sekten einführen, ihr Unwesen treiben und darüber hinaus sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen.  

2.Petrus 2,1  
Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen. 

Trennungen, Widerspruch zur Lehre

Spaltung der Gesellschaft durch Desinformation und Irrlehre  zählt zu den  beliebtesten und effizientesten Herrschafts- und Manipulationskonzepten, vor der freilich die Gemeinde nicht verschont bleibt. Paulus warnt ausdrücklich vor Menschen, die durch falsche und widersprüchliche Lehren Zwietracht säen.

Römer 16,17
Ich ermahne euch aber, ihr Brüder: Gebt acht auf die, welche Trennungen und Ärgernisse bewirken im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie!

Ein anderer Jesus wird verkündigt

Im Zentrum vieler Irrlehren steht die Verkündigung eines anderen Jesus und eines falschen, verdrehten und gebeugten Evangeliums. Hierin steckt mit Gewissheit der satanische Geist des Antichristen.

2.Korinther 11,4
Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.

Gottlose, die die Gnade Gottes in Zügellosigkeit verkehren

Die faule Frucht der Gottlosigkeit verkehrt die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit und verleugnet schließlich Ihn als den einzig wahren Gott und Herrscher und seinen Sohn, den Herrn Jesus Christus.

Judus  1, 3-4
Es haben sich nämlich etliche Menschen unbemerkt eingeschlichen, die schon längst zu diesem Gericht aufgeschrieben worden sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Zügellosigkeit verkehren und Gott, den einzigen Herrscher, und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen

Warnung vor Gnostizistischen Lehren (Gnosis)

Der Apostel Paulus warnt uns in besonderem Maße vor der „Gnostizistischen Lehre“, die er gar als unheiliges, nichtiges und widersprüchliches Geschwätz bezeichnet. Sie ist eine Irrlehre heidnischen Ursprungs und findet sich heute mehr oder weniger in allen Philosophien, die auf Humanismus, Erkenntnistheorie und Selbsterlösung des Menschen bauen.   

1.Timotheus 6,20-21
O Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, meide das unheilige, nichtige Geschwätz und die Widersprüche der fälschlich so genannten »Erkenntnis« Zu dieser haben sich etliche bekannt und haben darüber das Glaubensziel verfehlt. Die Gnade sei mit dir! Amen.

Eindringliche Warnung vor falschen Christussen und Propheten

In seiner Endzeitrede warnt uns der Herr Jesus Christus vor Verführern, falschen Propheten und falschen Christussen, die unter seinem Namen kommen und viele verführen werden. Schlussendlich wird sich ja am Ende dieser Weltzeit der Antichrist als „Erlöser der Welt“ gebärden, die Menschenmassen verführen und sich auf den Thron Gottes setzen und sich selbst als Gott ausgeben.  

Matthäus 24,4-5 und 11-12
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, daß euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen. (…) Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen. Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.

Die listigen Methoden der falschen Propheten

Der Herr Jesus Christus macht uns darauf aufmerksam, mit welchen listigen Methoden falsche Propheten verführen. Sie verkleiden und verstellen sich, erscheinen friedfertig und gottesfürchtig, verfolgen jedoch ganz andere Ziele. Wir sollten uns vor solchen Menschen hüten und größte Achtsamkeit wahren. An ihren Früchten, also an deren Werken und Ergebnissen, werden wir sie erkennen.  

Matthäus 7, 15,16
Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind! 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Wie erkennt man nun frühzeitig Irrlehren und wie kann man sich vor ihnen schützen? Besonders wichtig ist es, dass man das von Gott geoffenbarte und aufgenommene Glaubensgut gut kennt und somit das Unterscheidungsvermögen sensibilisiert ist. Weiters dient die Geistliche Waffenrüstung zum Schutz des Gläubigen, um anhand der Bibel nachprüfen und argumentieren zu können (Vergl. Eph 6,10-20). Das setzt natürlich eine regelmäßige und gewissenhafte Auseinandersetzung mit dem Wort Gottes voraus. Im Zweifelsfall sollte sich ein Gläubiger an einen erfahrenen Ältesten oder Bibellehrer wenden.

1 Johannes 4, 1-3

Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen. 2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist,[1] der ist aus Gott; 3 und jeder Geist, der nicht bekennt, daß Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott. Und das ist der [Geist] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt.

 

2. Korinther 13,5
Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe!

Einige hilfreiche Fragen, Stichwörter und Kennzeichen

Zu guter Letzt die Ermunterung

Epheser 5,10-11
Prüft also, was dem Herrn wohlgefällig ist, und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf

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