Werner Gitt ist Informatiker, Wissenschafter, Vortragender und Buchautor. Er ist promovierter Dr.-Ing. und leitete von 1971 bis 2002 den Fachbereich Informationstechnologie bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, an der er in Folge zum Direktor und Professor ernannt wurde. In den frühen 70iger Jahren nahm Werner Gitt den Glauben an Jesus Christus an. Seither widmet er sich vermehrt dem Problemkreis „Biblischer Glaube und Naturwissenschaft“. Hierzu veröffentlichte er zahlreiche Bücher, wie beispielsweise Fragen, die immer wieder gestellt werden, Zeit und Ewigkeit oder Schuf Gott durch Evolution?, um nur einige zu nennen. Sein jüngstes Buch Die Sprache der Schöpfung verstehen ist soeben erschienen. Mit der »Fachtagung Informatik« gründete er ein Symposium, das sich mit der Verbindung biblischer Leitlinien und wissenschaftlicher Fragestellungen, insbesondere im Bereich der Informationswissenschaften, auseinandersetzt (Siehe auch Kasten Über Dir. u. Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt).

Zu Werner Gitts herausragenden und richtungsweisenden Errungenschaften zählt die „Naturgesetzliche Informationstheorie„, mit der er den Existenzbeweis Gottes anhand der Information als grundlegende Komponente allen Lebens, die nicht von Materie und Energie stammen kann, begründet und wissenschaftlich formuliert. Überdies vergleicht er die Ergebnisse mit den Aussagen der Heiligen Schrift, durch die er auch seine Erkenntnisse vollumfänglich bestätigt sieht. Es liegt auf der Hand, dass der Naturwissenschafter Werner Gitt mit seinen Fragestellungen weit in das Terrain der Geisteswissenschaften vordringt. Hierin scheut er sich nicht, allfällig hinderliche Missverständnisse zwischen den (konkurrierenden) Fächern aufzuspüren und sie mit strenger Logik und nachvollziehbaren Schlussfolgerungen aufzulösen. So gelingt es ihm, nicht nur festgefahrene Denkmuster im Geiste Kants, Lessings, Nietzsches & Co zu entzaubern, sondern auch die unhaltbare „Evolutionstheorie“ nach Charles Darwin grundsätzlich zu widerlegen.

Werner Gitt versteht es ausgezeichnet, die Komplexität der Wissenschaftssprache in vereinfachte, allgemein verständliche Worte zu fassen. Mit der „Schöpfungs-Hyperbel“ gibt er uns ein effektives Werkzeug in die Hand,  die Schöpfungsrealität schlüssig und argumentativ zu veranschaulichen und zugleich die Unmöglichkeit eines Evolutionsprozesses hervorzuheben.

Der nachfolgende Beitrag soll durch den Artikel „Die Zeiten der Unwissenheit sind vorüber„, eine Streitschrift über die Ambivalenz im Umgang mit Wissen von Reinhard Reiman, ergänzt werden. Im Anschluss daran: Die Schöpfungs-Hyperbel, Der Existenzbeweis Gottes durch die Naturgesetze der Information und ein zum Thema passender Audiovortrag: Gott schuf durch sein Wort. Zu guter Letzt ein Bibelvers für unsere Leser und Gläubigen als Grußbotschaft von Werner Gitt.     

Die Zeiten der Unwissenheit sind vorüber

Eine Streitschrift über die Ambivalenz im Umgang mit Wissen

Als der Apostel Paulus inmitten des Athener Areopags zur Rede ansetzte, gewann er die Aufmerksamkeit der Menschenmenge, indem er eine hiesige Altar-Inschrift zitierte, die da lautete: »Dem unbekannten Gott«. Paulus ergriff die Gelegenheit, den Zuhörern diesen einen Gott bekannt zu machen, den sie wohl in ihrer Unkenntnis verehren würden. Sogleich legte er nach und verkündete, dass dieser eine Gott die Welt und alles gemacht habe und Herr des Himmels und der Erde sei. Gott wohne weder in Tempeln, die von Händen gemacht sind, noch lasse er sich von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selbst allen Leben und Odem und alles gebe, so Paulus sinngemäß. Dann ging er in die Tiefe und klärte auf, dass Gott jedes Volk der Menschheit aus einem Blut gebildet habe. Er habe den Menschen den ganzen Erdboden als Wohnort gegeben, die Wohngrenzen festgesetzt und im Voraus die Zeiten bestimmt. An dieser Stelle griff der Apostel den geistreichen Vers des kretischen Dichters Epimenides (ca. 600 v. Chr.) »in ihm leben, weben [bewegen wir uns] und sind wir« auf, um schließlich mit einem Zitat des griechischen Dichters Aratus (3. Jh. v. Chr.) zu verdeutlichen, dass wir alle von Gott her stammen würden. Schlussendlich zertrümmerte er den Götzendienst mit all seinen Nichtigkeiten und setzte zur Verkündigung des errettenden Evangeliums der Gnade Gottes an – eine bemerkenswerte Rede, in der Licht und Finsternis aufeinanderprallen (Siehe Apg 17,22-34).

Die Zeiten der Unwissenheit sind vorüber

Der Apostel hebt im Vers 30 einen für die Heidenvölker mildernden Umstand hervor, warum Gott bisher hinweggesehen habe, nämlich Unwissenheit. Jedoch klärt er augenblicklich auf, dass nunmehr die „Zeiten der Unwissenheit“ vorüber seien, denn Gott gebiete jetzt allen Menschen überall, Buße zu tun. 

Apostelgeschichte 17,30-31
Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun, 31 weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann [Jesus Christus], den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.

Zeitsprung 21. Jahrhundert

Heute, in etwa 2.000 Jahre später, muss man sich ernsthaft die Frage stellen, was eigentlich die Menschheit in den von Gott aufgehobenen „Zeiten der Unwissenheit“ so alles veranstaltet hat. Werfen wir nur einen Blick auf den Status Quo der gegenwärtigen Gesamtkultur, so müssen wir entsetzt feststellen, dass das Gros der Menschheit die gottferne Umtriebigkeit keineswegs abgebaut, sondern geradezu ausgeweitet hat. So finden wir heute in der zerfledderten Menschheitsfamilie praktisch ein unüberschaubares Sammelsurium an Religionen, Kulten, Ideologien, Philosophien, Mystizismen, Irrlehren und sonstigen Ungeistereien vor (Siehe auch Irrlehren – Woran erkennen?). Man möchte durchaus meinen, der Satan habe alle erdenklichen Chaos-Register gezogen. Doch davon nicht genug! Hinzu kommt nämlich die unsägliche Potenzierung der „Selbstvergottung des Menschen“ (Ihr werdet sein wie Gott, 1. Mo 3,5), die insbesondere mit dem Aufkommen des Humanismus (Kulturepoche der Renaissance ab ca. 15. Jhdt.) und dem Rückgriff auf das antike römische Werte-Konzept der humanitas angeheizt wurde. Damit war faktisch das Anthropozentrische Zeitalter* aus der Taufe gehoben, womit nunmehr insbesondere der Wissenschaft, dem „System der Erkenntnisse“, eine enorme Bedeutungserweiterung zukommen sollte. Infolgedessen wurde dem einfachen Menschen eine immer undurchsichtigere „Überwelt der Intellektualität“ aufgesetzt, die heute nahezu unser gesamtes Lebensumfeld umfasst und die den Anspruch auf uneingeschränkte Deutungshoheit über alles und jedes inklusive der Sinnfrage des Lebens erhebt. Man kann durchaus sagen, dass mit der Agenda des Humanismus gezielt und systematisch eine Magna separatio a deo, also eine große Trennung von Gott, inszeniert wurde.

Freilich hat die Wissenschaft im Laufe der Zeit Erstaunliches geleistet, enorme Erkenntnisse angesammelt und erworbenes Wissen zum Wohle der Menschheit zur Verfügung gestellt. Aber auch genau das Gegenteil ist der Fall, wie uns die Lebensrealität lehrt. Sie führt uns vor Augen, dass Wissen Macht und Unwissen Ohnmacht ist. Daher gilt der Grundsatz, dass Wissenschaft immer auch Teil der Machtpolitik ist. Mächtige Einflussgruppen aus Wirtschaft, Politik, Religion und Medien, die Zugang zu auserlesenem Wissen haben, nützen diesen Vorteil für sich und ihre eigenen Zielsetzungen aus. In dieser bigotten elitären Sphäre wurde die Wissenschaft zu einer nahezu universellen apodiktischen Glaubensrichtung kultiviert, die quasi ihr eigenes wissenschaftliches Priestertum aufgezüchtet hat – mit Sicherheit zum Image-Schaden der gesamten Branche. Rollt man die letzten hundert Jahre auf, so könnte man unzählige Beispiele herausfischen, was der einfältigen Weltöffentlichkeit nicht alles vollmundig unter den Parolen Fortschrittlichkeit, Friede, Sicherheit, Arbeitsplatzsicherung, Gesundheit, Umwelt und Nachhaltigkeit etc. serviert wurde. Dabei sollte der Wissenschaft und Forschung eine monumental heilsame Strahlkraft zukommen. Sie wurde zu einem Garant der Zukunftssicherung hochstilisiert. Doch die Konsequenzen dieses immerwährenden wilden Herumstocherns und hemmungslosen Raffens und Verwertens von Wissen sind letzten Endes am verheerenden, katastrophalen Zustand der Erde und ihren geschundenen Bewohnern ableitbar – zweifelsfrei die Folgen von Gewissenlosigkeit bei der Nutzbarmachung von Wissen.

Wir stehen daher vor einem gewaltigen Dilemma. Denn einerseits nehmen wir die Verwertung von angesammeltem Wissen als nützlich und zweckdienlich wahr, andererseits erkennen und durchleiden wir ihre ungemein zerstörerische Kraft. Diese Gegensätzlichkeit ist derart auffällig, dass Zufall ausgeschlossen werden kann. Dahinter muss also System stecken, ein immer wiederkehrendes Muster, ein bösartiges Spiel mit den Kräften der Gegensätze, um aus scheinbar erzwungenen Kollisionen vermeintliche „Lösungen“ generieren und/oder „Neuordnungen“ schaffen zu können. Tatsächlich lässt sich dieses Konzept aus der Lehre von Gegensätzen herleiten (Dialektik/Hegel). Sie ist in der Machtpolitik langzeiterprobte „angewandte Kunst“ der Verkehrung, Zerstörung und Verschmelzung von Polaritäten. Mit ihr werden schlichtweg konkrete Absichten verfolgt. Sie ist daher interessensgesteuert und ein probates Mittel der Manipulation und Massensteuerung. In diesem Zusammenhang werden die  Worte Gottes im Propheten-Buch Jesaja besonders gewichtig, indem es heißt: Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!“ (Jesaja 5,20)

Wir sollten uns daher vor Augen führen, dass heute mehr denn je Wirklichkeiten konstruiert werden, die diametral zur Göttlichen Ordnung stehen. Diese konstruierten Wirklichkeiten sind nichts anderes als Erzeugnisse, denen interessensgesteuerte Transformationsprozesse vorausgehen – vereinfacht dargestellt: geistiger Input -> wirkt geistigen Output, der sich schließlich auch auf der -> materiellen Ebene auswirkt (Verursachung/Auswirkung). Wenn also seit über 100 Jahren, über Generationen hinweg, dem Menschen eingetrichtert wird, er stamme von einem Tier ab, dann wird eine derartige Haltung nicht folgenlos bleiben. Wenn man ungefestigten Seelen, wie beispielsweise Kindern, jahraus jahrein einredet, sie seien geschlechtslos und lediglich psychosoziale Wesen, dann generiert man Identitätsstörungen. Das Fatale an dieser Systematik ist, dass die Initiatoren das herbeimanipulierte (Teil-) Ergebnis zugleich als Schlussfolgerung von der zu diesem Zweck geschaffenen Eigenkonstruktion ableiten. Wenn sie darüber hinaus noch mit dem Etikett „Wissenschaftlichkeit“ versehen wird, dann hat man ein mächtiges Werkzeug der Indoktrination geschaffen (Stichwort:  Gender-Ideologie).

Ein derartiger pseudo-wissenschaftlicher Klassiker ist Charles Darwins „Evolutionstheorie“ – ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert, das nie und nimmer einer ernsthaften wissenschaftlichen Debatte standhalten könnte, gerade unter heutigen technologischen und messtechnischen Bedingungen (Überhaupt stellt sich die Frage, wo denn all die wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema sind?). Weil aber die „Fürsten dieser Welt“ die Idee der „Evolutionstheorie“ mit Zähnen und Klauen verteidigen, muss man ihnen vorsätzliche Realitätsverweigerung wider besseres Wissen unterstellen. Zur Erinnerung: Die Zeiten der Unwissenheit sind vorüber! Faktum ist, die Evolutionstheorie ist eine Konstruktion gegen die Ordnungen Gottes. Ihr tieferer Sinn liegt in der Abspaltung des Menschen von seinem Gottesbewusstsein. Im Paulus-Brief an die Römer werden wir eindringlich davor gewarnt, die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufzuhalten, andernfalls würden wir keine Entschuldigung haben, denn Gottes unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen (Vergleiche Röm 1,18-20). Diese Tatsache verdeutlicht der amerikanische Wissenschaftler Michal J. Behe (Prof. für Biochemie an der Lehigh University, Pennsylvania) in seinem Aufsehen erregenden Buch Darwin´s Black Box, indem er feststellt, dass das Ergebnis der angehäuften Anstrengungen, die Zelle zu erforschen – das Leben auf Molekularebene zu untersuchen – ein lauter, deutlicher, durchdringender Schrei sei, nämlich „Design„, also Plan

Daraus schlussfolgern wir: Je tiefer die Wissenschaft in die Geheimnisse des Lebens vorzudringen versucht, desto offensichtlicher wird ihr vor Augen geführt, dass hinter der unermesslichen Komplexität der Schöpfungsrealität eine unfassbar große geistliche Macht und Intelligenz stehen muss. Gott.

R. Reiman

Die Schöpfungs-Hyperbel

Die Bibel lässt uns nicht im Unklaren darüber, wie Gott die Welt und alles Leben geschaffen hat, d. h. nach welchen generellen Prinzipien dieses geschah. Eine immer wieder gestellte Frage betrifft die benötigte Zeit der Erschaffung von allem. Auch darüber informiert uns Gott sehr eindeutig und klar.

Alle Evolutionstheorien brauchen zu ihrer Begründung sehr lange Zeiträume, denn die Entwicklung soll so langsam vor sich gegangen sein, dass keine Generation etwas davon spürte. Wenn die Bibel hingegen von Schöpfung spricht, dann werden dort immer spontan eintretende Ereignisse geschildert. Gottes Wort und Befehl haben augenblickliche Erfüllung zur Folge. So lesen wir es beispielsweise in Psalm 33,9: »Denn wenn er spricht, so geschieht’s; wenn er gebietet, so steht’s da« Auch Psalm 148,5 vermittelt für das Schöpfungshandeln das sofortige fertige Ergebnis auf den gebieterischen Ruf Gottes hin: »Denn er gebot, da wurden sie geschaffen.«

Bibelrunde Magazin | Werner Gitt

Über Dir. u. Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt

Dir. u. Prof. a. D. Dr.-Ing. Werner Gitt, am 22. 02. 1937 in Raineck/Ostpreußen geboren. Von 1963 bis 1968 absolvierte er ein Ingenieurstudium an der Technischen Hochschule Hannover, das er als Dipl.-Ing. abschloss. Von 1968 bis 1971 war er Assistent am Institut für Regelungstechnik an der Technischen Hochschule Aachen. Nach zweijähriger Forschungsarbeit promovierte er zum Dr.-Ing. Von 1971 bis 2002 leitete er den Fachbereich Informationstechnologie bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig. 1978 wurde er zum Direktor und Professor bei der PTB ernannt.

Während einer Evangelisation mit dem Janz Team im Jahre 1972 entschied er sich für den Glauben an Jesus Christus.

1990 gründete er die »Fachtagung Informatik«, zu der jährlich Teilnehmer deutschlandweit anreisen. Ziel ist es, biblische Leitlinien mit wissenschaftlichen Fragestellungen (besonders im Bereich der Informationswissenschaften) zu verbinden. Von 1984 bis 2016 vertrat er das Gebiet »Bibel und Naturwissenschaft« als Gastdozent an der »Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel (STH Basel)«. Seit 1966 ist er mit seiner Frau Marion verheiratet. Im September 1967 wurde Carsten und im April 1969 Rona geboren.

Bibelrunde Magazin | Werner GittDie Zeitfrage können wir uns auch logisch erschließen: Stellen wir uns zwei Studenten vor, denen wir eine schwierige Aufgabe zur Lösung vorlegen. Der eine ist hochintelligent, der andere hat mit Müh und Not seinen Schulabschluss geschafft. Wer wird schneller fertig sein?

Natürlich der Intelligente! Wir erkennen mühelos, mit zunehmender Intelligenz y braucht man weniger Zeit T zur Lösung. Mathematisch ausgedrückt ist die Gleichung y = f(T) eine Hyperbelfunktion der Art y proportional zu 1/T, d.h. y ~ 1/T. Die Hyperbelkurve läuft asymptotisch gegen die Abszisse T und auch asymptotisch gegen die Ordinate y. 

Student A

Der hochintelligente Student löst die ihm vorgelegte schwierige Aufgabe schneller

Student B

Der wenig begabte Student löst die ihm vorgelegte schwierige Aufgabe langsamer

Schlussfolgerung
Mit zunehmender Intelligenz braucht man weniger Zeit zur Lösung

Die Sprache der Schöpfung verstehen

Bibelrunde Magazin | Werner GittBuchempfehlung | NEU!

Zwei Informationsquellen sind von Gott autorisiert:
Das »Buch des Wortes Gottes«, die Bibel, liegt uns in geschriebener Sprache vor und kann direkt gelesen werden.

Das »Buch der Schöpfung« ist nicht in verbaler Sprache offenbart und muss in aufwendigerer Weise decodiert werden. Welche Möglichkeiten gibt es, um auch hier zu gesicherten Aussagen zu gelangen?

Die Auslegung von Bibeltexten (Exegese) hat eine lange Tradition; bezüglich der Schöpfungs-Exegese stehen wir noch ziemlich am Anfang. Zu der Frage »Wie können wir die Schöpfung auslegen?« möchte dieses Buch einen Beitrag liefern.

Es wird weiterhin gezeigt, wie es gelingt, in harter Beweisform auf die Existenz des Urhebers aller Dinge zu schließen. Auch auf naturwissenschaftliche Weise wird gefolgert, dass dieser Schöpfer allwissend und ewig sein muss. Die Makroevolution wird widerlegt.

Daraus ergeben sich zwei Folgerungen

1. Schöpfung:

Wenn jemand unendlich intelligent ist (y = ∞) und auch noch unendlich mächtig, dann braucht er zur Lösung der Aufgabe gar keine Zeit mehr (T = 0). Die Bibel bezeugt mehrfach, dass Gott beides ist: allwissend (Psalm 139,1-4) und allmächtig (1. Mose 17,1). Nach diesem leicht einsichtigen Hyperbelgesetz würde Gott somit zur Erschaffung der gesamten Schöpfung überhaupt keine Zeit benötigen.

Gott hat sich jedoch viel Zeit genommen, und das aus dem einzigen Grunde: Er wollte eine Analogie schaffen zu dem uns gegebenen Gebot: Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage, … da sollst du keine Arbeit tun(2. Mose 20,9-10). In Vers 11 kommt diese göttliche Analogie zum Ausdruck: Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Wenn manche Zeitgenossen die 6-Tage-Schöpfung ablehnen, dann sind sie damit mathematisch unlogisch und zudem auch biblisch unkorrekt, weil sie Gott damit unterstellen, er habe nur eine begrenzte Macht.

2. Evolution:

Der Hyperbelverlauf der Kurve zeigt noch etwas Wichtiges an. Da die Materie über keinerlei kreative Intelligenz verfügt (y = 0) dauert es unendlich lange (T = ∞), bis etwas Neues entstehen kann. Die Hyperbel lehrt uns die Unmöglichkeit eines Evolutionsprozesses.

Was hindert Christen daran, an eine 6-Tage-Schöpfung zu glauben? Die Antwort ist einfach: Da die Evolutionstheorie weithin wissenschaftliche Anerkennung genießt, möchte man nicht als unwissenschaftlich abgestempelt werden. Der dafür gezahlte Preis ist jedoch hoch, man ist dem Wort Gottes nicht mehr gehorsam. Wir wollen bedenken, was Gott zu König Saul sagte: „Du hast des Herrn Wort verworfen, und der Herr hat dich auch verworfen“ (1. Samuel 15,26).

Dir. und Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt

Der Existenzbeweis Gottes durch die "Naturgesetze der Information" nach Werner Gitt

4 Naturgesetze über Information (NGI)

10

Eine materielle Größe kann keine
nicht-materielle Größe hervorbringen.

10

Information ist eine nicht-materielle Größe.

10

In statistischen Prozessen (Vorgänge ohne
steuernde Intelligenz) kann keine Information entstehen.

10

Information kann nur durch einen
intelligenten Sender entstehen.

Schlussfolgerungen

10

Zu der Information in den Lebewesen muss es
zwingend einen Sender (Urheber, Gott) geben.

10

Der erforderliche Sender (Urheber, Gott) zu der
Information in den Lebewesen muss allwissend sein.

10

Gott muss ewig sein.

10

Weil Information die grundlegende Komponente allen Lebens ist, die nicht von Materie und Energie stammen kann, ist hierfür ein intelligenter Sender erforderlich. Da aber alle Theorien der chemischen und biologischen Evolution fordern, dass die Information allein aus materiellen Prozessen entstanden sein muss (kein Sender), können wir schließen, dass all diese Theorien und Konzepte der chemischen und biologischen Evolution (Makroevolution) FALSCH sein müssen.

Audiovortrag zum Artikel: Gott schuf durch sein Wort

Ein Bibelvers für die Gläubigen & Leser

Ein Bibelvers für die Gläubigen & Leser

Werner Gitt

Johannes 17,3

"Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."

 
Lieben Dank für den Beitrag
Bibelrunde Magazin

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