UNO: Wächter für Frieden und Sicherheit

Seit Ende des letzten Jahres protzt eine kolossale geflügelte Katzenfigur vor der Tür des UNO-Hauptquartiers, die seither heftige Diskussionen auslöst und allerlei Phantasien unter den aufmerksamen Endzeit-Beobachtern beflügelt. Denn viele assoziieren das Getier mit dem „Tier aus dem Meer“ aus Offenbarung Kapitel 13, wo ein bärenfüßiger Panther mit Löwenrachen dargestellt wird. Kraft, Thron und Vollmacht erhält das Tier vom Drachen, ein biblisches Sinnbild für Satan.

Offenbarung 13,2
Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären und sein Rachen wie ein Löwenrachen; und der Drache [Satan] gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.

Dem vorangestellten Text entnehmen wir allerdings, dass das „Tier aus dem Meer“ sieben Köpfe und zehn Hörner mit zehn Kronen darauf hat (Off 13,1). Außerdem fehlen dem Tier aus der Offenbarung Flügel. Hier weicht also die biblische Darstellung eklatant von besagter Skulptur ab. Was jedoch zurecht stutzig macht, ist die offizielle Stellungnahme der UNO, die die Kreatur als eine Verschmelzung von Jaguar und Adler beschreibt und sie zugleich als einen Wächter für internationalen Frieden und Sicherheit hervorhebt (Siehe UNO-Tweet). An dieser Stelle schrillen wohl bei vielen Christen die Alarmglocken, denn prompt wird der bibelkundige Christ an den nachstehenden Text des ersten Paulus-Briefes an die Thessalonicher erinnert, der ja das unmittelbar bevorstehende Ende dieser Weltzeit durch die Proklamation von „Friede und Sicherheit“ signalisiert:

1.Thessalonicher 5,3
Wenn sie nämlich sagen werden: »Friede und Sicherheit«, dann wird sie das Verderben plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.

UNO Tier | Screenshot
Screenshot/Tweet United Nations Photo

Was soll uns nun die Skulptur mitteilen und was ist an der vielfach geäußerten Vermutung dran, hierbei könnte es sich um das apokalyptische Tier aus Offenbarung, Kapitel 13 handeln? – Eine nähere Betrachtung.

Tierdarstellungen als Symbole der Macht

In der Bibel werden bedeutungsvolle Mächte vornehmlich durch Tiere oder Kombinationen verschiedener Tierarten symbolisiert und charakterisiert. Das Propheten-Buch Daniel liefert uns hierzu bemerkenswert eindrucksvolle Beispiele. Hinzu kommt, dass insbesondere der Verlauf der Weltherrschaftsgeschichte bis zum künftigen Reich Gottes durch Tiersymbolik dargestellt wird. Es ist daher kaum verwunderlich, dass allfällige Analogien zwischen Prophezeiungen und Realpolitik untersucht werden. Wir möchten nun etwaige Parallelen und gemeinsame Auffälligkeiten zwischen der UNO-Skulptur und den prophetischen Bildern der Bibel untersuchen.

Das erste Tier aus Daniel 7
Der Löwe mit Adlerflügeln

Im konkreten Fall scheint der „Wächter für internationalen Frieden und Sicherheit“ zumindest optisch dem ersten der vier aufgezählten Tiere am ähnlichsten zu sein, da es in der Gestalt eines Löwen mit Adlerflügeln beschrieben wird; also ein geflügeltes Katzentier (Dan 7,4). Nun wissen wir, dass alle Weltreiche, die sich aus den Völkern der Erde erheben, im Standbild des König Nebukadnezars veranschaulicht werden. (Siehe Daniel, Kapitel 2) Demnach ist der babylonische König Nebukadnezar das „Haupt aus Gold“ und somit der Herrscher des ersten und erhabensten Weltreiches, das analog zu Daniel 7 dem ersten Tier zugeordnet werden kann. Und tatsächlich ist der geflügelte Löwe als landestypisches Symbol des Großreiches Babylon in die Geschichte eingegangen. Der Löwe ist geradezu das ultimative Sinnbild für Macht. Die Adlerflügel hingegen kennzeichnen Geschwindigkeit und Eroberungsdrang. In Kombination wird hier ein hocheffizientes Machtsystem zum Ausdruck gebracht, das in der Bibel durch die babylonischen Eroberungskriege eindrucksvoll dokumentiert ist.

Habakuk 1,6-8
Denn siehe, ich erwecke die Chaldäer, ein bitterböses und ungestümes Volk, das die Weiten der Erde durchzieht, um Wohnsitze zu erobern, die ihm nicht gehören. 7 Es ist schrecklich und furchterregend; sein Recht und sein Ansehen gehen von ihm selbst aus. 8 Schneller als Leoparden sind seine Rosse und rascher als Wölfe am Abend; seine Reiter kommen im Galopp daher, von fernher kommen seine Reiter; sie fliegen daher wie ein Adler, der sich auf den Fraß stürzt.

Das zweite Tier aus Daniel 7
Der Bär mit den drei Rippen im Maul

Das zweite Weltreich wird durch einen Bären dargestellt, der nur auf einer Seite aufgerichtet ist und drei Rippen in seinem Maul zwischen seinen Zähnen hat (Dan 7,5). Im Großen Standbild Nebukadnezars wird dieses Reich durch Brust und Arme aus Silber illustriert. Hiermit ist das Medo-Persische Reich gemeint, das allerdings von den Persern dominiert wurde (Einseitigkeit des Bären/unausgewogenes Machtverhältnis) Die drei Rippen im Maul symbolisieren das eroberte Lydien (heute Anatolien), Babylon und Ägypten. „Steh auf, friß viel Fleisch!“, so die Aufforderung im Bibeltext, womit der Expansionsdrang und die Einverleibung o. e. Völker verdeutlicht wird. Ein Bär lässt sich jedenfalls nicht an der UNO-Skulptur ausmachen. Die viergliedrigen Pfoten weisen auf ein Katzentier hin.    

Das dritte Tier aus Daniel 7
Der Panther mit vier Vogelflügeln und vier Köpfen

Das dritte Weltreich wird durch einen Panther mit vier Vogelflügeln auf dem Rücken und vier Köpfen dargestellt (Dan 7,6). Hierbei handelt es sich um die Herrschaft Griechenlands unter Alexander dem Großen. Die vier Köpfe und die vier Flügel deuten auf die Ausdehnung des Reiches zu den vier Winden des Himmels hin, denn nach Alexanders Tod sollte es unter vier Generälen aufgeteilt werden, was schlussendlich auch geschah. Dennoch würde es gemäß der Prophetie über die ganze Erde herrschen. Im Großen Standbild Nebukadnezars wird Griechenland durch Bauch und Lenden aus Kupfer charakterisiert. Hier finden wir erstmals einen geflügelten Panther als Herrschaftssymbol vor, allerdings mit jeweils vier Vogelflügeln und vier Köpfen.

Das vierte Tier aus Daniel 7
Ein ganz anderes Tier als alle vorherigen Tiere

Das vierte Tier in Daniels prophetischer Schau unterscheidet sich von den vorherigen Tieren eklatant. Vermutlich wird es deshalb nicht mit einem Tier oder einer Tierkombination an dieser Stelle verglichen, sondern besonders bedrohliche Merkmale und Attribute werden hervorgehoben. Es wird als außerordentlich furchterregend, schrecklich und stark mit großen fressenden eisernen Zähnen und ehernen Klauen dargestellt, das zermalmt und mit Füßen zertretet. Außerdem hat es zehn Hörner sowie ein weiteres emporgestiegenes kleines Horn, das Augen wie Menschenaugen hat und ein Maul, das große Dinge redet. (Dan 7,7-8). Noch im selben Kapitel wird uns die Deutung des vierten Tieres geliefert, wonach in jenem (dem letzten) Weltreich zehn Könige herrschen werden und ein weiterer König (das kleine Horn) emporsteigen wird. Drei Könige werden jedoch abgesetzt oder degradiert (Siehe auch: Der Antichrist).  

Dieses Weltreich entspricht dem Römischen Reich, das im Großen Standbild Nebukadnezars durch die eisernen Beine symbolisiert wird, die allerdings auf Füßen aus Eisen mit Tonerde vermengt stehen. Die zehn Zehen symbolisieren die oben erwähnten zehn Könige. Der biblische Kontext hilft uns zu verstehen, dass dieses Weltreich zwar untergehen, jedoch am Ende dieser Weltzeit wieder aus dem Völkermeer emporsteigen wird. Schlussendlich wird es vom wiederkommenden Herrn Jesus Christus endgültig beseitigt werden. Hier müssen wir den Bogen vom Propheten-Buch Daniel zur Offenbarung, Kapitel 13 schlagen, wo eben genau dieses wiedererrichtete Römische Weltreich als das „Tier aus dem Meer“ veranschaulicht wird. Die prophetische Erfüllung steht also noch bevor und reicht tief in die apokalyptischen Endzeitgeschehnisse hinein.

Wenn nun die UNO ihre offenkundigen Weltregierungs-Ambitionen mit einer fragwürdigen Mischtier-Skulptur für Frieden und internationale Sicherheit symbolisch stützt, so ist unter oben erwähnten Vorzeichen aufkommendes Unbehagen verständlich. 

Gegenüberstellung

Vergleich Daniel 7 | Offenbarung 13

Sowohl in Daniel 7 als auch in Offenbarung 13 kommen Löwe, Bär und Panther (übrigens ein weibliches Tier) vor. Hier wird symbolisch eine allumfassende Herrschaftsmacht dargestellt. Im realen Leben sind alle drei Tierarten Raubtiere und stehen an der Spitze der Nahrungskette. Sie haben keine natürlichen Feinde. Der Bär ist außerdem Allesfresser. Für sich gesehen, ist jedes Tier hochspezialisiert. Warum in Offenbarung 13 keines der Tiere geflügelt ist und/oder der Adler gänzlich fehlt, hängt vermutlich mit der bereits abgeschlossenen Expansion zusammen. Das Herrschaftsgebiet ist zum Status Quo universell und flächendeckend. 

Vergleich UNO-Tier | Daniel 7

Die UNO-Skulptur stellt augenscheinlich einen geflügelten Panther dar. (Siehe Erscheinungsbild weiter unten) In Daniel 7 kommt zwar der Panther vor, allerdings vierfach geflügelt und vierköpfig. Löwe und Bär aus Daniel 7 sind jedenfalls am UNO-Tier nicht erkennbar. Selbst die viergliedrigen Pfoten weisen auf ein Katzentier hin (Bärenpfoten sind fünfgliedrig). 

Vergleich UNO-Tier | Offenbarung 13

Der Panther in der Darstellung der UNO-Skulptur könnte zwar eine Andeutung auf Offenbarung 13 sein, jedoch fehlen in der biblischen Darstellung die Flügel. Außerdem fehlen der Skulptur äußere Anzeichen eines Bären oder Löwen.

Alles in allem zeigen die Vergleiche deutlich, dass die vielfach geäußerte Vermutung, die Skulptur würde das „Tier aus dem Meer“ aus Offenbarung 13 verkörpern, nicht schlüssig belegbar ist. Selbst dann, wenn Berührungspunkte in diese Richtung weisen, dürfen wir hier keine voreiligen Schlüsse ziehen. Das optische Erscheinungsbild weicht jedenfalls erheblich von der biblischen Version ab. 

Doch unabhängig davon erheben sich wohl die über alles entscheidenden Fragen: Was veranlasst die UNO, ein derartiges Gebilde der Weltöffentlichkeit vorzusetzen? Wer und was hat sie dazu inspiriert? Und sehen wir hier wirklich einen „Wächter des Friedens und der Sicherheit“?

Um hierauf einigermaßen stichhältige Antworten zu erhalten, müssen wir jedenfalls Entstehungsgeschichte, Herkunft und kulturgeschichtliches Umfeld beleuchten.

Herkunft des UNO-Tiers

Denn immerhin dekoriert das Exponat unübersehbar einen der wichtigsten Plätze der Welt, nämlich das Areal vor dem Eingang des UNO-Hauptquartiers in New York. Dabei dürfen wir davon ausgehen, dass sowohl Motivik als auch die zu erzielende metaphysische Bedeutung der Figur vor der Beauftragung abgestimmt wurde und somit die Aufstellung der Skulptur von langer Hand geplant war. Wohlgemerkt, hierbei geht es nicht um eine belanglose Kunstspende zwecks Austausch diplomatischer Beziehungen, sondern um die Installation einer supraterritorialen Botschaft mit größtmöglicher Wirkungsabsicht.       

Die Skulptur wurde vom Künstler-Duo Jacobo und Maria Angeles im sogenannten Alebrije-Stil gestaltet und von der Regierung des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca gestiftet (Oaxaca gehört zu den ärmsten Bundesstaaten Mexicos). Ein Alebrije ist eine bunte tierähnliche Fantasiefigur aus Mexiko, die in der Machart auf den mexikanischen Künstler Pedro Linares López zurückgeht. Angeblich wurde er durch einen Traum zu diesem Kunst-Stil inspiriert. Während einige die Alebrijes als triviale mexikanische Volkskunsttradition einstufen, vertreten andere, dass sie heidnische und okkulte Symbolik ausdrücken.

Adler & Jaguar in Mexikos Geschichte

Der Staat Mexiko ist nach der Hauptstadt der AztekenMexico-Tenochtitlan (heute Mexiko-Stadt), benannt. Die Azteken gehörten zur Sippschaft einer mesoamerikanischen Zivilisation, die zwischen dem 14. und dem frühen 16. Jahrhundert existierte und eine Hochkultur hervorbrachte. Das Aztekenreich umfasste bis zur Hochblüte zu Beginn des 16. Jahrhunderts ein beachtliches Herrschaftsgebiet. Der aggressive Eroberungs- und Expansionsdrang der Azteken war unter den übrigen indigenen Völkern gefürchtet. 

Adler und Jaguar haben in der mexikanischen (aztekischen) Mythologie eine herausragende Bedeutung. Sie wurden in höchstem Maße verehrt. Deren spezifische Merkmale und Fähigkeiten finden sich in den Darstellungen der unzähligen Azteken-Gottheiten wieder. Der sich gegen den Himmel schwingende Adler ist Herrscher des Lichts, der in der Dunkelheit im Dickicht lauernde Jaguar ist Herrscher der Finsternis. Beide Tiere waren Vorbilder für das aztekische Militär, das mit seinen Elite-Soldaten, den „Adler-Kriegern“ und „Jaguar-Kriegern„, hocheffiziente Kriegseinheiten rekrutierte. So mussten die nach äußerst strengen Kriterien ausgemusterten Jungen eine knochenharte, langjährige Kriegsschule durchmachen. Adler-Krieger entstammten der Oberschicht, Jaguar-Krieger der Unterschicht. Nach bestandener Ausbildung erlangten sie einen gesellschaftlichen Sonderstatus mit zahlreichen Privilegien.

Der jeweilige Soldaten-Typus war äußerlich entweder durch Adler- oder Jaguar-Rüstung gekennzeichnet. Kampftechnische Fähigkeiten wurden den Tier-Vorbildern nachempfunden und jeweils spezifisch verfeinert. Alles in allem glaubte man, die Fähigkeiten des Tieres übernehmen und verinnerlichen zu können. Der ranghöhere Adler-Krieger wurde so zum „Krieger des Lichts„, der Jaguar-Krieger hingegen zum „Krieger der Finsternis„. Wie effizient diese militärischen Sondereinheiten waren, zeigte sich im spanischen Eroberungskrieg zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Man schätzt, dass in etwa 80% der spanischen Verluste auf die Schlagkraft der Adler- und Jaguar-Krieger zurückgeht.

Rituelle Menschenopfer und Kannibalismus

Die Azteken waren durch und durch in Vielgötterei, Okkultismus und abgrundtiefem Kannibalismus verfangen. Die rituellen Menschenopferungen zur Besänftigung der Götter waren an Grausamkeit kaum zu überbieten. Dabei wurden vornehmlich versklavte Gefangene aus den Eroberungsgebieten unfassbaren Torturen ausgesetzt. Eine davon sah vor, dem auf einem pyramidenartigen Opferstein niedergepressten Menschen das pochende Herz bei lebendigem Leibe herauszuschneiden. Außerdem ist der massenhafte Verzehr von Menschenfleisch, vor allem in Verbindung mit religiös-kultischen Gelagen, belegt. Bei derartigen Schlachtfesten sollen bis zu 14.000 Menschenopfer verspeist worden sein. Im Übrigen zählte der Verzehr von Menschenfleisch zu den Privilegien der oben erwähnten Adler- und Jaguar-Krieger.

Erscheinungsbild des UNO-Tiers

Vor diesem Hintergrund erschließen sich freilich tiefergehende, jedoch zweifelsfrei begründbare Sichtweisen. Denn nach Eigendefinition der UNO stellt die Skulptur ja eine Adler-Jaguar-Verschmelzung dar, die in Anbetracht der Herkunft aus Mexiko, dem Nachfolgegebiet des Aztekenreichs (bis 1824  Vizekönigreich Neuspanien, dann Republik Mexiko), geradezu die Verbindung zur landesspezifischen Kultur- und Religionsgeschichte und Mythologie nahelegt. Adler und Jaguar sind hier jedenfalls herausragende Kriegssymbole. 

Tatsächlich macht das UNO-Getier keinen vertrauenserweckenden Eindruck. Die angespannte, geduckte und lauernde Körperhaltung weist auf Kampfbereitschaft hin. Das offene, Zähne fletschende und brüllende Maul sowie der starre, fixierende Blick wollen abschrecken. Die Kreatur scheint seinen Gegner zu kennen. Die aufgeschwungenen Adlerflügel signalisieren augenblickliche Abflugbereitschaft. Sieht man sich die Farbgebung an, so fällt auf, dass Unterbeine, Pfoten und Schwingen in einfärbigen geometrischen, metallischen Mustern gehalten sind. Flügelgelenke, Körper und Kopf sind reichlich verziert. Der im Nacken angelegte Kopf-Federschmuck ist ein Indiz für Aristokratie. Am Rande erwähnt: Im Aztekenreich war farbige Kleidung und dekoratives Äußeres vornehmlich der Elite vorbehalten. Untertanen waren einfärbig gekleidet. Was uns die UNO nicht erklärt, ist der vom Kopf über den Rücken bis zur Schwanzspitze verlaufende, jedoch kaum übersehbare, Drachenkamm. Man braucht nicht viel Phantasie, um im viel zu langen Schwanz des Tieres (Anmerkung: Jaguar haben im Verhältnis zur Körpergröße einen auffällig kleinen Schwanz) eine Schlange auszumachen, zumal ein durchgehendes Schlangenmuster diesen Eindruck verstärkt. Die Schlange bildet das Rückgrat des Hybriden. 

Die geistliche Dimension

Die Skulptur steht mit Sicherheit nicht zufälligerweise auf diesem Platz. Ziel und Zweck folgen einem konkreten Motiv. Die Kreatur ist Verkörperung dieses Motivs, das uns einiges über den Auftraggeber UNO verrät. So wird deutlich, dass sich die Weltorganisation mit derartigen Fabelwesen zu identifizieren scheint. Insofern stützt sie auch (wissentlich oder unwissentlich) die Bibel, die ja menschengemachte politische Systeme und Herrschaftsformen vornehmlich durch Tiersymbolik und Mischwesen ausdrückt. Des weiteren scheint nunmehr die Zeit angebrochen zu sein, die wahre Geisteshaltung der UNO der Weltöffentlichkeit zu vermitteln. Derartige Manöver werden gezielt eingeleitet und erfolgen freilich stückweise, damit die Menschen allmählich an die bislang verschleierten Pläne und Absichten der Eliten gewöhnt werden. Wir kommen auch nicht umhin, die Platzierung des UNO-Getiers im Kontext der politischen Weltlage zu beleuchten. Deshalb ist es kein Zufall, dass der von den Eliten befeuerte komplette Umbau des Menschentums zu einer „Neuen Weltordnung“ im Geiste des „Great Reset“ zeitnah stattfindet. Die anvisierte Transformation unserer Gesellschaft schlägt sich also nicht nur in der vollumfänglichen Technokratisierung des Lebensumfeldes nieder, sondern äußert sich ebenso bildhaft durch die ihr zugrunde liegende Geisteshaltung. Kurzum, die Kulissen, Ikonen und Fratzen des Endzeit-Totalitarismus werden nach und nach entschleiert. Die UNO zeigt Gesicht.

Damit wird aber auch deutlich, dass die führenden Köpfe dieser Welt tief in Okkultismus verstrickt sind. Denn welcher vernunftbegabte Mensch würde eine derart dämonische Schreckgestalt als Sinnbild für Wahrung von „Frieden und Sicherheit“ aufstellen? Oder glaubt wirklich irgendwer ernsthaft, dass sich hinter dieser Fratze ein friedliches Paradies auftut? Wohl kaum, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Hier sehen wir einen Super-Fetisch der Herrschaftsklasse, einen Schutzgötzen, der das satanische System repräsentiert. Er zeigt sich in höchster Alarmbereitschaft, und zwar nicht um den Frieden zu wahren, sondern um das Herrschaftssystem zu schützen in Erwartung dessen, was auf ihn zukommen wird. „Friede und Sicherheit“, wo kein Friede ist! Die „Mutter aller Euphemismen“ kennzeichnet diese „Neue Weltordnung“ als gottlose, unerbittliche satanische Schreckensherrschaft und signalisiert gleichzeitig ihr jähes Ende durch Gottes Einschreiten. Es spielt daher auch keine Rolle, wieviel biblische Symbolik in diesem „Wächter für internationalen Frieden und Sicherheit“ verpackt sein könnte. Vielmehr sollten wir erkennen, dass hier ein richtungsweisender Exponent in Stellung gebracht wurde.

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